Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 12.09.2010

Um Uhr startet vor der Luther-Kirche eine ca. 90-minütige Führung entlang des Hellwegs bis zur St. Joseph-Kirche. An geeigneten Stellen erklären Klaus Coerdt und Werner Augustin die für unsere Gegend typische Geländeformation, die seit alters her sowohl den Verlauf des Hellwegs bestimmte als auch den ersten Siedlern hervorragende Lebensbedingungen bot. Geschichten und Geschichtliches über Kaiser, Könige, Händler oder Pilger, die über den Asselner Hellweg zogen, runden das Thema ab.

Steht die deutsche Sprache vor dem Verfall?

Nach einer Allensbach-Umfrage aus dem Sommer 2009 waren rund 65 % der Befragten davon überzeugt, dass die deutsche Sprache immer mehr verflacht. Zum selben Zeitpunkt kamen acht Sprachwissenschaftler zu einem gegenteiligen Ergebnis: Ihrer Ansicht nach ist die deutsche Sprache nicht von einem Verfall bedroht, sondern sie wächst, blüht und gedeiht.   

In seinem Referat beschreibt Klaus Coerdt zunächst den seit 400 Jahren andauernden Kampf gegen Fremdwörter in der deutschen Sprache und geht anschließend auf die aktuelle Diskussion über Neubildungen aus dem Englischen im deutschen Sprachgebrauch ein.  

Und vielleicht wollten Sie schon immer einmal wissen, welche heute noch gebräuchlichen Fremdwörter ernsthaft in Jungfernzwinger, Meuchelpuffer oder Zwischenstille eingedeutscht werden sollten?

Oder ob man im Aust mit der Sorre durch die Zeugemutter fahren kann?  Das für diesen Termin eigentlich vorgesehene Referat von Werner Augustin über „Sitten und Gebräuche im Handwerk“ wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Wir treffen uns am Montag, dem 9. August 2010, um 19.30 Uhr im Restaurant Zum Bürgerkrug, Am Hagedorn 24.