Die Ersterwähnung einer Kapelle in Asseln vor 800 Jahren

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Heimat- und Geschichtsvereins,

hiermit laden wir Sie recht herzlich zu unserer Versammlung ein. Wir treffen uns

am Montag, dem 11. April 2016, um 19.30 Uhr
im Restaurant Zum Bürgerkrug, Am Hagedorn 24.

In seinem Referat

Die Ersterwähnung einer Kapelle in Asseln vor 800 Jahren

stellt Klaus Coerdt eine Urkunde aus dem Jahr 1216 vor, die zu den wichtigsten Fundstellen zur westfälischen Kirchenorganisation im 13. Jahrhundert zählt. Sie berichtet in der Hauptsache über eine Auseinandersetzung der Asselner Bewohner mit dem Pastor von Kurl um die Frage, wer den neuen Geistlichen für die „ Capella in Aslen“, die eine Filiale der Kirche in Kurl war, einsetzen durfte. Als Besonderheit gegenüber den Nachbarorten am Hellweg, wo die alten Kirchen innerhalb eines Häuser- oder Hofringes lagen, stand die Kapelle östlich neben dem bereits bestehenden alten Asselner Siedlungskern. Die Lage am Ortsrand sowie der Umstand, dass die Gründung der Asselner Kapelle von Kurl aus erst dann erfolgt  sein konnte, als dort das Christentum schon festen Fuß gefasst hatte, lassen darauf schließen, dass der Bau der Asselner Kapelle nicht bis in die Zeit Karls des Großen zurückreicht, mit Sicherheit aber viel früher als 1216 erfolgt sein musste.

Heimat- und Geschichtsverein Dortmund-Asseln e.V.

Klaus Coerdt – Volker Dreschers – Jutta Lichtwark – Manfred Neuhaus

Die Kolonie Holstein in Dortmund-Asseln

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Heimat- und Geschichtsvereins,

hiermit laden wir Sie recht herzlich zu unserer Versammlung ein. Wir treffen uns

am Montag, dem 15. Februar 2016, um 19.30 Uhr
im Restaurant Zum Bürgerkrug, Am Hagedorn 24.

Bereits in der Abteufphase (1874) hatte der Hörder Verein für die Arbeiter der Zeche Holstein südlich des Zechengeländes hölzerne Arbeiterbaracken errichtet. Diese wurden dann ab 1894 stufenweise durch insgesamt 28 zweigeschossige Vierfamilienhäuser in Massivbauweise ersetzt; 1906 war die Kolonie Holstein samt einem Steigerhaus am Briefsweg, das den südlichen Abschluss der Siedlung bildet, fertig. In seinem Referat

Die Kolonie Holstein in Dortmund-Asseln

stellt Klaus Coerdt nicht nur die typische Architektur der Siedlungshäuser (kreuzförmiger Grundriss, Gliederung der Hausfassaden, usw.) vor, sondern er geht auch anhand von Daten aus einer Zählung des Oberbergamts Dortmund aus dem Jahr 1893 auf Veränderungen in der Asselner Bevölkerungsstruktur ein.

Heimat- und Geschichtsverein Dortmund-Asseln e.V.

Klaus Coerdt – Volker Dreschers – Jutta Lichtwark – Manfred Neuhaus